Soul of Torrent


 
 

Labrador

Sein freundliches und ausgeglichenes Wesen macht den Labrador zum idealen Begleit- und Familienhund. Ein typischer Labrador ist gutmütig und nicht so leicht, aus der Ruhe zu bringen, d.h. er wird mit fremden Menschen ebenso freundlich umgehen wie mit Kindern oder anderen Tieren. Bei guter Erziehung und Prägung ist er ein liebenswerter, stets gut gelaunter, immer loyaler und hingebungsvoller Begleiter. Ihn an seiner Seite zu haben, kann unvergessliche und wunderbare Momente im Leben bereiten. Ein typischer Labrador ist in ht nicht seinem Wesen. Er ist sehr lernfähig, intelligent und aufmerksam, beobachtet sein Herrchen/Fraucder Natur sehr bewegungsfreudig und aktiv. Er braucht deshalb reichlich Auslauf und ist absolut kein Hund, für eine Zwinger-Haltung. Auch regelmäßiges vielstündiges Alleinsein (mehr als 5 Stunden) entsprichen dauernd und freut sich über jedes Lob. Diese Lernfähigkeit und Arbeitsfreude sollte man nicht nur bei einer Ausbildung zum Jagd- oder sonstigen Arbeitshund nutzen, sondern auch beim reinen Familienhund. Jede Art von Aggression oder Schärfe, sei sie aus Dominanz-Verhalten oder Ängstlichkeit geboren, ist beim Labrador äußerst unerwünscht. Gleiches gilt für Scheue. Ein Labrador ist ein Hund zum Anfassen. Auch ein Fremder muss ihn anfassen und streicheln können, ohne um seine Gesundheit fürchten zu müssen. Ausgeprägtes Misstrauen, welches einen guten Wachhund auszeichnet, ist der Rasse Labrador ebenfalls fremd. Ein Labrador will seinen Menschen gegenüber gefallen („will to please“).

Von unseren Käufern erwarten wir daher, dass sie ihren Hund als Begleit- und Familienhund im Haus/Wohnung halten und bereit sind, ihm das zu geben, was er vor allem braucht: viel persönliche Zuwendung, Zeit, Erziehung, Bewegung und rassegerechte Beschäftigung wie bspw. apportieren oder schwimmen.


Verantwortung und Erziehung

Die Lebenserwartung eines Labradors liegt zwischen 10 – 14 Jahren. Das heißt auch, dass man bis zu 14 Jahre sein Leben mit dem neuen Familienmitglied teilt und mit ihm durch Höhen und Tiefen geht und damit eine große Verantwortung übernimmt.  

Zwar gilt der Labrador als Anfängerhund, er braucht aber trotzdem gute Erziehung und Führung. Wie jede andere Rasse, muss er von klein auf trainiert werden. Es benötigt viel Ruhe, positive Verstärkung, das ein oder andere Leckerchen und vor allem Konsequenz, den Labradorwelpen zu erziehen und zu sozialisieren. Es kostet häufig einiges an Arbeit, ihm abzugewöhnen, jeden fremden Menschen und jeden fremden Hund freudig zu begrüßen. Viele Menschen und andere Hunderassen haben manchmal ein Problem mit der überschwänglichen und distanzlosen Art des Labradors. Das gilt besonders für die Flegelzeit im Teenageralter, wenn der Labrador gerne seine Grenzen und die Nerven seiner Besitzer testet.  

Besitzer sollten auch auf eine gesunde Linie des Hundes achten, denn der Labrador frisst viel und gern und neigt dementsprechend zu Übergewicht. Es sollte ausschließlich hochwertiges Futter im Napf landen.

Ob am Ende Trockenfutter, Nassfutter oder gar rohes Futter (BARF) im Hundemagen landet, ist häufig Geschmacks- und Überzeugungssache seines Besitzers. Hauptsache, der Vierbeiner wird ausgewogen ernährt und erhält alle wichtigen Inhaltsstoffe.


Anforderungen und Überlegungen an den zukünftigen Labradorbesitzer

Der Labrador eignet sich für aktive Menschen, die weite Spaziergänge bei jeglichem Wetter nicht scheuen; die den Labrador als richtiges Familienmitglied ansehen, ihn gerne überall hin mitnehmen und bereit sind, die Zeit und Mühe zu investieren, die notwendig ist, um ihm ein rassegerechtes Leben zu ermöglichen. Nur dann kann er all seine guten Eigenschaften zeigen. Er eignet sich keinesfalls für ausschließliche Zwingerhaltung ohne jeglichen Sozialkontakt zu seinem Besitzer. Natürlich kann er auch mal ein paar Stunden alleine bleiben. Am liebsten möchte er jedoch mit seinen Bezugspersonen zusammen sein, da er sehr menschenbezogen ist und viel Sozialkontakte liebt.

Diese und weitere Faktoren wie, erlaubt der Mietvertrag eine Tierhaltung und ist mein Wohnraum für alle groß genug oder habe ich überhaupt genug Zeit für einen Hund und dem damit verbundenen ausreichenden Auslauf (zweimal täglich), kommen alle Familienmitglieder mit einem Hund aus oder gibt es wohlmöglich Allergien und schließlich, wer betreut meinen Hund bei längerer Abwesenheit (bspw. Urlaub, längere Arbeitszeit) sollten vor dem Kauf ausreichend geklärt und mit allen Beteiligten besprochen werden.

 

Kosten

Mit dem Kauf eines Hundes entstehen weitere Kosten, wie bspw. Tierarzt (regelmäßige Impfungen, Erkrankungen, etc.) Hundeversicherung, Hundesteuer, Tiernahrung, Spielzeug, Hundebett, Futter- und Wassernapf, ggf. Hundebetreuung u.v.m. Diese Folgekosten sollten gut mit in die Überlegungen bei der Entscheidung über den Kauf eines Hundes einfließen.

 

Worauf wir als Züchter achten

Unser Zuchtziel konzentriert sich auf gesunde, wesenssichere Welpen, die ein rassetypisches äußeres Erscheinungsbild aufweisen und rassetypisches Verhalten zeigen, Labradore mit freundlichem Wesen und „will to please“.

Bevor unsere Welpen abgegeben werden, sind die o.g. Punkte für uns wichtige Fragen, damit sichergestellt ist, dass unsere Hunde in ein neues, glückliches Zuhause einziehen.